01. Einleitung

Die Clean-Based Guarantee beschreibt unseren grundsätzlichen Anspruch an Qualität, Transparenz und Verantwortlichkeit bei der Entwicklung, Herstellung und Bereitstellung unserer Produkte. Sie ist kein einzelnes Prüfkriterium und kein isoliertes Qualitätssiegel, sondern ein übergeordneter Rahmen, der alle relevanten Schritte entlang der Wertschöpfungskette umfasst.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Behauptung einer absoluten Reinheit, sondern ein realistischer, überprüfbarer und nachvollziehbarer Umgang mit Qualität. Wir gehen davon aus, dass unter heutigen Umwelt-, Produktions- und Lieferkettenbedingungen eine vollständige Freiheit von sämtlichen potenziellen Belastungen weder technisch noch analytisch dauerhaft gewährleistet werden kann. Unser Anspruch ist es daher nicht, ein theoretisches Ideal zu kommunizieren, sondern innerhalb der bestehenden Möglichkeiten bewusst, informiert und verantwortungsvoll zu handeln.

Die Clean-Based Guarantee beruht auf der Überzeugung, dass Qualität nicht allein durch das Weglassen einzelner Stoffe entsteht, sondern durch das systematische Hinterfragen aller relevanten Einflussfaktoren: angefangen bei der Auswahl der Rohstoffe, über Herkunft, Verarbeitung und Weiterverarbeitung, bis hin zu Deklaration, Rückverfolgbarkeit und analytischer Kontrolle. Qualität ist für uns kein Zustand, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der laufende Bewertung, Anpassung und Weiterentwicklung erfordert.

Ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes ist die Transparenz gegenüber dem Endverbraucher. Wir sind der Ansicht, dass Vertrauen nicht durch vereinfachte Aussagen oder verkürzte Qualitätsversprechen entsteht, sondern durch Informationen, die es ermöglichen, Produkte selbstständig einzuordnen. Die Clean-Based Guarantee verfolgt daher das Ziel, relevante Informationen nicht nur intern zu berücksichtigen, sondern sie dort offenzulegen, wo sie für den Kunden sinnvoll und nachvollziehbar sind.

Dabei berücksichtigen wir, dass regulatorische Vorgaben, analytische Möglichkeiten und wissenschaftliche Erkenntnisse einem stetigen Wandel unterliegen. Die Clean-Based Guarantee versteht sich daher ausdrücklich nicht als starres Regelwerk, sondern als dynamischer Qualitätsrahmen, der sich an neue Erkenntnisse, technologische Entwicklungen und veränderte Anforderungen anpasst. Was heute als Stand der Technik gilt, kann morgen bereits weiterentwickelt sein – dieser Realität tragen wir Rechnung.

Gleichzeitig grenzt sich die Clean-Based Guarantee bewusst von rein marketinggetriebenen „Clean“-Begriffen ab. Sie ist weder als pauschales Reinheitsversprechen noch als Abgrenzung zu anderen Marktteilnehmern gedacht. Vielmehr beschreibt sie eine interne Haltung, die sich nach außen durch überprüfbare Strukturen, nachvollziehbare Angaben und konsistente Prozesse zeigt.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die Eigenverantwortung des Kunden. Wir liefern Informationen, Einordnungen und nachvollziehbare Angaben – die finale Bewertung, Relevanz und Entscheidung liegt bewusst beim Anwender. Die Clean-Based Guarantee soll nicht bevormunden, sondern befähigen.

02. Deklaration

Ein zentraler Bestandteil der Clean-Based Guarantee ist eine vollständige, nachvollziehbare und verständliche Deklaration aller relevanten Bestandteile unserer Produkte. Ziel ist es, dem Kunden eine informierte Einordnung zu ermöglichen, ohne auf vereinfachende oder verkürzende Darstellungen zurückzugreifen.

Wir deklarieren alle Inhaltsstoffe entsprechend den geltenden rechtlichen Vorgaben und gehen dort, wo es sinnvoll und zulässig ist, über die Mindestanforderungen hinaus. Dabei verzichten wir bewusst auf Sammelbegriffe, pauschale Bezeichnungen oder marketinggetriebene Umschreibungen, die die tatsächliche Zusammensetzung verschleiern oder unklar lassen könnten. Jeder deklarierte Bestandteil soll für den Anwender eindeutig identifizierbar und zuordenbar sein.

Transparente Deklaration bedeutet für uns nicht nur die Auflistung der Inhaltsstoffe, sondern auch die konsequente Trennung zwischen Wirkstoffen, technologisch notwendigen Hilfsstoffen und gegebenenfalls eingesetzten Zusatzstoffen. Diese Differenzierung ist aus unserer Sicht essenziell, um Produkte sachlich beurteilen zu können und Vergleiche nicht auf Basis unvollständiger Informationen treffen zu müssen.

Uns ist bewusst, dass bestimmte Bestandteile – etwa Rückstände aus Herstellungsprozessen oder technisch bedingte Hilfsstoffe – unter bestimmten Voraussetzungen nicht deklarationspflichtig sind. Die Clean-Based Guarantee verfolgt dennoch das Ziel, solche Aspekte im Rahmen der Möglichkeiten offen zu kommunizieren, sofern sie für das Verständnis des Produkts relevant sind und rechtlich zulässig offengelegt werden können.


Ein weiterer Bestandteil der transparenten Deklaration ist die klare Zuordnung von Produktinformationen zur jeweiligen Charge. Angaben auf dem Etikett sind so gestaltet, dass sie mit der Chargennummer des Produkts verknüpft werden können und damit eine eindeutige Identifikation ermöglichen. Dies schafft die Grundlage für Rückverfolgbarkeit und weiterführende Prüfungen.

Wir sind uns darüber im Klaren, dass eine Deklaration stets eine Momentaufnahme darstellt und sich mit neuen regulatorischen Vorgaben oder wissenschaftlichen Erkenntnissen weiterentwickeln kann. Die Clean-Based Guarantee sieht die Deklaration daher nicht als statisches Element, sondern als fortlaufend überprüften Bestandteil des Qualitätsprozesses.

Zusammengefasst steht die transparente Deklaration im Rahmen der Clean-Based Guarantee für:

• vollständige und klare Benennung aller Inhaltsstoffe,

• Verzicht auf unklare Sammelbegriffe oder irreführende Bezeichnungen,

• sachliche Trennung zwischen Wirkstoffen und technologisch notwendigen Hilfsstoffen,

• sowie die Möglichkeit, Produktangaben eindeutig einer Charge zuzuordnen.

Sie bildet damit die Grundlage für Nachvollziehbarkeit, Vergleichbarkeit und eine eigenständige Bewertung durch den Anwender.

03. Rohstoffe

Die Qualität eines Produktes beginnt aus unserer Sicht lange vor der eigentlichen Verarbeitung – nämlich bei der Auswahl der eingesetzten Rohstoffe. Im Rahmen der Clean-Based Guarantee messen wir der Herkunft, Beschaffenheit und Gewinnung der Rohstoffe eine zentrale Bedeutung bei.

Bei der Auswahl unserer Rohstoffe berücksichtigen wir sowohl qualitative als auch ethische und ökologische Aspekte. Ziel ist es, Materialien einzusetzen, die den funktionalen Anforderungen entsprechen und zugleich unter Bedingungen gewonnen wurden, die wir als verantwortungsvoll und vertretbar ansehen. Dies betrifft insbesondere Rohstoffe tierischen Ursprungs, aber auch pflanzliche und mikrobiell gewonnene Substanzen.

Soweit tierische Rohstoffe eingesetzt werden, achten wir auf eine moralisch vertretbare Herkunft. Dazu gehören unter anderem:

• artgerechte Haltungsbedingungen,

• ausreichender Bewegungsraum,

• Zugang zu natürlicher Umgebung (z. B. Weidehaltung, wo möglich),

• sowie der Verzicht auf unnötige Belastungen der Tiere im Rahmen der Rohstoffgewinnung.

Wir sind uns bewusst, dass die Bewertung von Tierhaltung komplex ist und stark von regionalen, landwirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen abhängt. Die Clean-Based Guarantee versteht sich daher nicht als pauschale Zertifizierung einzelner Haltungsformen, sondern als verantwortungsbewusste Auswahl im Rahmen der verfügbaren Optionen, basierend auf Transparenz und nachvollziehbaren Informationen der Lieferanten.

Auch bei pflanzlichen und sonstigen Rohstoffen legen wir Wert auf:

• definierte Herkunft,

• kontrollierte Anbau- oder Gewinnungsbedingungen,

• sowie die Einhaltung geltender Qualitäts- und Sicherheitsstandards.

Wir berücksichtigen dabei mögliche Belastungen durch Umweltfaktoren wie Boden- und Wasserqualität, regionale Einflüsse oder Ernte- und Aufbereitungsverfahren. Wo erforderlich, fließen diese Aspekte in die Auswahl der Rohstoffe sowie in die anschließende analytische Kontrolle ein.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil unserer Rohstoffstrategie ist die Zusammenarbeit mit qualifizierten Lieferanten. Wir beziehen Rohstoffe bevorzugt von Herstellern und Produzenten, die bereit sind, Auskunft über Herkunft, Gewinnung und Verarbeitung zu geben und entsprechende Nachweise zur Verfügung zu stellen. Langfristige Lieferbeziehungen und transparente Kommunikation sind für uns hierbei wichtiger als kurzfristige Kostenvorteile.

Die Clean-Based Guarantee schließt ausdrücklich ein, dass Rohstoffe regelmäßig neu bewertet werden. Änderungen in der Lieferkette, neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder veränderte regulatorische Anforderungen können dazu führen, dass Rohstoffe angepasst oder ersetzt werden. Qualität verstehen wir auch hier als fortlaufenden Prozess, nicht als einmalige Entscheidung.

Zusammengefasst steht der Umgang mit Rohstoffen im Rahmen der Clean-Based Guarantee für:

• sorgfältige Auswahl vor der Verarbeitung,

• Berücksichtigung ethischer Aspekte, insbesondere bei tierischen Rohstoffen,

• transparente und nachvollziehbare Herkunft,

• sowie die Bereitschaft zur kontinuierlichen Überprüfung und Anpassung.

04. Laboranalysen

Ein wesentlicher Bestandteil der Clean-Based Guarantee ist die analytische Überprüfung unserer Produkte durch unabhängige Labore. Laboranalysen dienen für uns nicht allein der internen Qualitätssicherung, sondern sind ein zentrales Instrument, um Qualität nachvollziehbar und überprüfbar zu machen.

Jede Produktcharge, die wir in den Verkauf geben, wird vorab extern analysiert. Die Prüfungen erfolgen durch unabhängige Labore, mit denen wir weder wirtschaftlich noch organisatorisch verbunden sind. Dadurch stellen wir sicher, dass die Ergebnisse auf objektiven Messungen beruhen und nicht durch interne Interessen beeinflusst werden.

Die durchgeführten Analysen können je nach Produkt und Rohstoff unter anderem folgende Aspekte umfassen:

• Identität und Gehalt der deklarierten Inhaltsstoffe,

• Einhaltung relevanter Qualitäts- und Sicherheitsparameter,

• sowie die Prüfung auf ausgewählte potenzielle Belastungen entsprechend eines definierten Risikoprofils.

Ein zentraler Punkt der Clean-Based Guarantee ist die Zugänglichkeit dieser Informationen für den Endkunden. Die Laboranalysen sind nicht lediglich interne Dokumente, sondern werden chargenbezogen bereitgestellt. Jedes Produkt ist mit einer Chargennummer versehen, die eindeutig einer spezifischen Analyse zugeordnet werden kann.

Der Kunde hat damit die Möglichkeit, das Produkt selbstständig zu überprüfen:

Durch die Chargennummer auf der Verpackung kann auf unserer Website die zugehörige Laboranalyse eingesehen werden. Dieses Vorgehen erlaubt eine direkte Verbindung zwischen dem physisch vorliegenden Produkt und den analytischen Ergebnissen.

Auf diese Weise entsteht keine Situation des blinden Vertrauens. Stattdessen ermöglichen wir ein bewusstes, informiertes Kauf- und Nutzungsverhalten, bei dem der Anwender nachvollziehen kann, welche Prüfungen für das konkrete Produkt durchgeführt wurden. Transparenz verstehen wir hier nicht als abstraktes Versprechen, sondern als praktisch umsetzbaren Zugang zu Informationen.

Uns ist bewusst, dass auch Laboranalysen stets innerhalb definierter analytischer Grenzen stattfinden und nicht jede potenziell denkbare Substanz erfassen können. Die Clean-Based Guarantee berücksichtigt diese Realität, indem Analysen auf Grundlage von wissenschaftlich und regulatorisch sinnvollen Risikoprofilen erfolgen und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Zusammengefasst stehen die Laboranalysen im Rahmen der Clean-Based Guarantee für:

• unabhängige, externe Prüfung jeder Produktcharge,

• klare Trennung zwischen Analyse und wirtschaftlichen Interessen,

• chargenbezogene Zuordnung der Ergebnisse,

• sowie die Möglichkeit zur eigenständigen Überprüfung durch den Kunden.

05. Füllstoffe

Ein zentrales Prinzip der Clean-Based Guarantee ist eine bewusst minimalistische Produktformulierung. Unsere Produkte sind so konzipiert, dass sie sich auf das Wesentliche konzentrieren: den eigentlichen Wirkstoff bzw. die funktionalen Inhaltsstoffe – ohne unnötige Zusätze.

Wir verfolgen konsequent das Ziel, auf Füllstoffe weitestgehend zu verzichten. Füllstoffe werden in vielen Produkten eingesetzt, um Volumen zu erzeugen, die Verarbeitung zu vereinfachen oder Produktionsprozesse wirtschaftlicher zu gestalten. Aus unserer Sicht tragen sie jedoch in den meisten Fällen keinen funktionalen Mehrwert für den Anwender.

Die Clean-Based Guarantee bedeutet daher nicht, dass wir Füllstoffe lediglich reduzieren, sondern dass wir ihre Verwendung grundsätzlich hinterfragen. Wo immer es technisch und regulatorisch möglich ist, formulieren wir unsere Produkte ohne klassische Füllstoffe. Statt eine Formulierung an industrielle Standardprozesse anzupassen, passen wir Prozesse bewusst an die gewünschte Produktreinheit an – auch dann, wenn dies mit höherem Aufwand verbunden ist.

Dieser Ansatz kann bedeuten, dass:

• Produktionsschritte komplexer werden,

• Abfüllung oder Verarbeitung anspruchsvoller ist,

• oder auf wirtschaftlich bequemere Lösungen verzichtet wird.

Diese Entscheidungen treffen wir bewusst. Unser Anspruch ist es, Produkte zu entwickeln, die so rein wie möglich und so zusatzfrei wie sinnvoll sind, statt Formulierungen durch nicht notwendige Bestandteile zu strecken oder zu stabilisieren.

Uns ist dabei bewusst, dass der vollständige Verzicht auf Füllstoffe nicht in jeder denkbaren Konstellation technisch realisierbar ist. Die Clean-Based Guarantee steht daher nicht für pauschale Ausschlüsse, sondern für eine klare Priorisierung: Jeder eingesetzte Bestandteil muss einen nachvollziehbaren Zweck erfüllen. Füllstoffe ohne funktionalen Nutzen für den Anwender entsprechen diesem Anspruch nicht.

Durch diese minimalistische Herangehensweise entstehen Produkte, die:

• klarer formuliert sind,

• besser nachvollziehbar bleiben,

• und sich auf das konzentrieren, was tatsächlich enthalten sein soll.

Zusammengefasst steht der Umgang mit Füllstoffen im Rahmen der Clean-Based Guarantee für:

• konsequent minimalistische Formulierungen,

• den bewussten Verzicht auf nicht notwendige Volumen- oder Streckstoffe,

• die Bereitschaft, aufwendigere Produktionswege in Kauf zu nehmen,

• sowie einen klaren Fokus auf Produktreinheit statt Prozessvereinfachung.

06. Süßungsmittel

Im Rahmen der Clean-Based Guarantee verfolgen wir auch beim Einsatz von Süßungsmitteln einen bewusst reduzierten und differenzierten Ansatz. Geschmackliche Optimierung darf aus unserer Sicht niemals auf Kosten von Qualität, Transparenz oder langfristiger Verträglichkeit erfolgen.

Wir verzichten daher, wo immer möglich, auf den Einsatz künstlicher Süßstoffe wie beispielsweise Sucralose, Aspartam oder vergleichbare synthetische Verbindungen. Diese Stoffe werden in vielen Produkten eingesetzt, um intensive Süße bei minimalem Einsatz zu erzielen oder sensorische Schwächen zu kaschieren. Für die Clean-Based Guarantee entspricht dieser Ansatz jedoch nicht unserem Qualitätsverständnis.

Stattdessen bevorzugen wir natürliche Süßungsalternativen, sofern eine Süßung technisch sinnvoll und funktional erforderlich ist. Dazu zählen insbesondere pflanzliche Süßungsmittel wie Stevia oder Mönchsfrucht (Monk Fruit). Auch diese setzen wir nicht pauschal ein, sondern ausschließlich dann, wenn sie zur Produktkonzeption passen und den Charakter der Formulierung nicht verfälschen.

Uns ist bewusst, dass der Verzicht auf künstliche Süßstoffe den Entwicklungsprozess anspruchsvoller macht. Natürliche Süßungsmittel verhalten sich sensorisch anders, sind häufig schwieriger zu dosieren und bringen mitunter geschmackliche Eigenheiten mit sich. Diese Herausforderungen nehmen wir bewusst in Kauf, anstatt Formulierungen durch künstliche Süßstoffe zu vereinfachen oder geschmacklich zu „glätten“.

Dabei ist uns wichtig zu betonen:

Wir stehen nicht für pauschale „Naturprodukte“ oder idealisierte Natürlichkeitsversprechen. Unser Anspruch ist kompromisslose Qualität. Dazu gehört für uns, Produkte so zu formulieren, dass sie – sofern möglich – nah am ursprünglichen Charakter der eingesetzten Rohstoffe bleiben und nicht durch künstliche Süßung oder Aromen überformt werden.

Aus diesem Grund verzichten wir nach Möglichkeit nicht nur auf künstliche Süßstoffe, sondern auch auf künstliche Aromen, deren primäre Funktion häufig darin besteht, sensorische Defizite auszugleichen. Stattdessen akzeptieren wir, dass ein Produkt je nach Zusammensetzung einen eigenständigen, ehrlichen Geschmack besitzt – auch wenn dieser nicht maximal süß oder perfekt standardisiert ist.

Zusammengefasst steht der Umgang mit Süßungsmitteln im Rahmen der Clean-Based Guarantee für:

• den bewussten Verzicht auf künstliche Süßstoffe,

• die bevorzugte Nutzung natürlicher Süßungsalternativen, wo sinnvoll,

• eine klare Priorisierung von Qualität vor geschmacklicher Vereinfachung,

• sowie die Akzeptanz komplexerer Entwicklungsprozesse zugunsten transparenter Formulierungen.

07. Zusatzstoffe

Im Rahmen der Clean-Based Guarantee betrachten wir Zusatzstoffe differenziert und funktional. Mit Zusatzstoffen meinen wir alle Bestandteile, die nicht primär der Nährstoff- oder Wirkstofffunktion dienen, sondern aus technologischen, sensorischen oder prozessbedingten Gründen eingesetzt werden können.

Dazu zählen unter anderem Stoffe, die:

• die Verarbeitung vereinfachen,

• Produktionsprozesse stabilisieren,

• Lagerfähigkeit oder Fließverhalten beeinflussen,

• oder sensorische Eigenschaften standardisieren.

Viele dieser Stoffe sind rechtlich zugelassen und in der industriellen Herstellung weit verbreitet. Die Clean-Based Guarantee setzt jedoch bewusst nicht beim rechtlich Zulässigen an, sondern bei der Frage, ob ein Zusatzstoff für den Endkunden einen tatsächlichen Mehrwert bietet.

Unser Grundsatz lautet daher:

Zusatzstoffe werden nur dann eingesetzt, wenn sie technologisch notwendig und funktional begründbar sind. Stoffe, deren primärer Zweck in der Vereinfachung von Produktionsabläufen, der Kostensenkung oder der optischen bzw. sensorischen Optimierung liegt, ohne einen relevanten Nutzen für den Anwender zu haben, entsprechen nicht unserem Qualitätsverständnis.

Aus diesem Grund verzichten wir, wo immer möglich, auf Zusatzstoffe, die:

• ausschließlich der Prozessoptimierung dienen,

• lediglich industrielle Standardisierung erleichtern,

• oder dazu beitragen, Rohstoff- oder Formulierungsgrenzen zu kaschieren.

Dieser Ansatz kann bedeuten, dass Herstellungsprozesse weniger effizient, aufwendiger oder empfindlicher gegenüber Schwankungen sind. Diese Komplexität nehmen wir bewusst in Kauf, da wir Qualität nicht über Prozesskomfort definieren, sondern über das Ergebnis für den Anwender.

Uns ist dabei wichtig zu betonen, dass Zusatzstoffe nicht pauschal als problematisch zu bewerten sind. In bestimmten Fällen können sie aus technologischer Sicht notwendig sein, um Stabilität, Sicherheit oder Produkttauglichkeit zu gewährleisten. Die Clean-Based Guarantee bedeutet daher nicht einen kategorischen Ausschluss, sondern eine strenge Abwägung zwischen Notwendigkeit und Mehrwert.

Jeder eingesetzte Zusatzstoff wird im Hinblick auf:

• seine Funktion im Produkt,

• seine Relevanz für den Endkunden,

• sowie mögliche Alternativen

bewertet. Wo eine gleichwertige oder bessere Lösung ohne Zusatzstoffe möglich ist, wird diese bevorzugt.

Zusammengefasst steht der Umgang mit Zusatzstoffen im Rahmen der Clean-Based Guarantee für:

• eine kritische Prüfung technologisch motivierter Zusätze,

• den Verzicht auf Stoffe ohne relevanten Nutzen für den Anwender,

• die bewusste Priorisierung von Produktqualität vor Prozessvereinfachung,

• sowie transparente, nachvollziehbare Formulierungsentscheidungen.

08. Transparenz

Transparenz ist kein zusätzlicher Bestandteil der Clean-Based Guarantee – sie ist ihr Fundament.

Sie beschreibt die Art und Weise, wie wir mit Informationen umgehen, Entscheidungen treffen und diese nach außen kommunizieren.

Unser Anspruch ist es, alles offenzulegen, was offengelegt werden kann. Wir verzichten bewusst darauf, relevante Informationen zurückzuhalten oder zu vereinfachen, nur um Produkte leichter vermarktbar zu machen. Wer unsere Produkte verwendet, soll verstehen können, was enthalten ist, warum es enthalten ist und unter welchen Bedingungen es entstanden ist.

Transparenz bedeutet für uns, den Konsumenten nicht in einer passiven Rolle zu belassen. Statt blindem Vertrauen möchten wir eine informierte Entscheidung ermöglichen. Deshalb stellen wir Informationen nicht nur bereit, sondern strukturieren sie so, dass sie nachvollziehbar, überprüfbar und sinnvoll einzuordnen sind – vom Etikett über Chargennummern bis hin zu weiterführenden Informationen auf unserer Website.

Dabei ist uns bewusst, dass nicht jeder Anwender jedes Detail im selben Umfang benötigt. Transparenz heißt für uns daher nicht Überforderung, sondern Zugänglichkeit:

Wer tiefer verstehen möchte, soll die Möglichkeit dazu haben. Wer sich einen Überblick verschaffen will, soll klare und ehrliche Antworten finden.

Ein weiterer Bestandteil unserer Transparenz ist die Einbindung in unsere Denkweise und Prozesse. Wir verstehen Qualität nicht als abgeschlossenes Versprechen, sondern als fortlaufende Entwicklung. Entscheidungen, Anpassungen und Weiterentwicklungen machen wir nachvollziehbar, statt sie im Hintergrund zu halten. Fehler, Grenzen oder Zielkonflikte werden nicht ausgeblendet, sondern bewusst eingeordnet.

Transparenz bedeutet für uns auch, keine absolute Sicherheit zu suggerieren, wo sie faktisch nicht existiert. Stattdessen kommunizieren wir offen über Rahmenbedingungen, analytische Grenzen und technische Realitäten. Ehrlichkeit ist aus unserer Sicht die Voraussetzung für langfristiges Vertrauen.

Zusammengefasst steht Transparenz im Rahmen der Clean-Based Guarantee für:

• vollständige Offenlegung relevanter Produktinformationen,

• nachvollziehbare Entscheidungs- und Qualitätsprozesse,

• die aktive Einbindung des Konsumenten in das Verständnis des Produkts,

• sowie einen offenen, ehrlichen Umgang mit Möglichkeiten und Grenzen.

Sie bildet den verbindenden Abschluss der Clean-Based Guarantee und macht deutlich, wofür wir stehen:

bewusstes Kaufen statt blindes Vertrauen, Information statt Marketing, Klarheit statt Versprechen.